Ragdollzucht von der Hiatavilla
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Rasse
Während junge Ragdollkätzchen richtige Wirbelwinde sein können, sind ältere Tiere doch eher ruhige, sanfte und gutmütige Gesellen. Aber auch sie haben gelegentlich ihre "wilden 5 Minuten", in denen sie ausgelassen spielen. Viele Ragdolls apportieren gerne und antworten mit ihrem leisen Stimmchen, wenn sie gerufen werden.
Ursprungsland: USA
Gewicht: 4,5 - 8 kg
Beschreibung: lang gestreckt; muskulöse Katze mit breitem Brustkorb; leicht keilförmiger Kopf; große und ovale Augen, Pointkatzen immer mit blauen Augen; mittelgroße Ohre mit gerundeten Spitzen; lange Beine; langer, buschiger Schwanz. Das Fell ist halblang, dicht, weich und seidig aber nicht sehr pflegeaufwändig.
Farbschläge - seal, blue, chocolate, lilac, cinnamon, fawn, rot, cream, tabby, tortie, torbie
Zeichnungsvarianten - point (ohne Weißabzeichen), mitted, bicolor
Variäteten der Farbintensivität - point, mink, sepia, solid, silver
Ragdoll
In vielen Artikeln wird die Ragdoll als "der sanfte Riese" unter den Katzen bezeichnet. Man gab ihr diesen Namen wegen ihres ausgeglichenen und sanftmütigen Wesens und natürlich ihrer Größe. Sie zählt zu den Großen unter den vielen Vertretern der Edelkatzen.
Die Ragdoll ist eine sehr neugierige und überaus menschenbezogene Katze. Sie ist an allem interessiert was im Hause vorgeht und ist meist in der Nähe ihres Menschen. Sie kommt auch ausgezeichnet mit Kindern und anderen Haustieren aus. Sie ist gelehrig und will überall mithelfen und dabei sein. Sie ist eher Familienmitglied als Haustier. Sie lernen ziemlich schnell, was erlaubt und verboten ist. Ein Ragdollkätzchen z.B. an Kratzbaum oder Leine zu gewöhnen, ist keine Kunst. Bei frühzeitiger Gewöhnung, ist verreisen mit einer Ragdoll absolut problemlos.
Meine ganz persönliche Meinung zu Ragdolls:
Ragdolls sind tolle und wunderschöne Katzen mit einem kuscheligen Fell in dem man am liebsten versinken würde, ohne daß dieses einen großen Pflegeaufwande verlangt. Sie sind zwar nicht immer die riesengroßen Katzen, aber sicher auch keine kleinen und zierlichen. Was mir auch sehr an ihnen gefällt ist ihr harmonisches Aussehen. Sie sind einfach wohlproportionierte Katzen ohne irgend welche überzeichnteten Extreme.
Es werden viele Geschichten über Ragdolls erzählt - wie z.B. daß sie schmerzunempfindlich sind, daß sie sich alles gefallen lassen oder sofort ganz schlaff werden sobald man sie hochnimmt. Dies kann man alles getrost zu der Kategorie Mythen und Märchen einordnen. Ragdolls sind liebe und sanfte Katzen und entsprechen meist den üblichen Rassebeschreibungen, aber in erster Line sind sie eben auch nur einfach Katzen, mit all den auch sonst üblichen Verhaltensweisen. Auch eine Ragdoll will nicht immer herumgetragen werden, und kann das sehr wohl auch deutlich "sagen"!
Und Kuschelkatzengarantien gibt es auch bei einer Ragdoll nicht, und Ausnahmen bestätigen immer wieder die Regel.
Auch wenn sie eine "Ragdoll" ist, ist sie noch lange keine Stoffpuppe!
Egal ob Perser, Main Coon, British Kurzhaar oder andere Rassen - die meisten gibt es in einer bunten Vielfalt. Die "Traditionellen Ragdolls" sind so gesehen recht langweilig.
Inzwischen hat sich das Farbspektrum aber auch bei den Ragdolls erweitert. Ich finde das sehr schön, denn ich liebe die Vielfalt. Deswegen züchte ich nicht nur mit "Traditionellen Ragdolls", sondern versuche ganz bewußt eine möglichst große farbliche Vielfalt mit meinen Ragdolls zu erreichen.
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Mandarin
Es gibt vier Varianten der Orientalischen Katzen. Die bekanneste ist wohl die Siamkatze - eine kurzhaarige Pointkatze. Die langhaarige Pointvariante nennt sich Balinese.
Dann gibt es noch die Vollfärbigen - die OKH-Orientalisch Kurzhaar und die OLH - Orientalisch Langhaar die auch Mandarin oder Javanese genannt wird.
Abgesehen von der Haarfarbe und Haarlänge haben alle einen langen, muskulösen und gemschmeidigen Körper. Die Beine sind lang und schlank und die Hinterhand länger als die Vorderhand. Sie habe ein langen und dünnen Schwanz. Der Kopf ist keilförmig und das Gesicht sollte mit den großen, diagonal stehenden Ohren ein gleichseitiges Dreieck bilden. Die Augen sind mandelförmig, schräg gestellt nd sollten einen orientalischen Ausdruck haben. Die Augenfarbe sollte bei der Mandarin ein leuchtendes Grün sein, ohne jegliche Beimischung von Gelb oder Bernstein. Das Fell der Mandarin, dass so gut wie keine Unterwolle hat, fühlt sich zart und seidenweich an und sollte eng am Körper liegen. Die Schwanzbehaarung ist lang und seidig. Die Mandarin findet man in einer großen Anzahl an Farbvarianten.
Mandarin sind freundliche Katzen mit einer sehr starken Persönlichkeit. Sie sind anhänglich, liebebedürftig, können aber auch eigenwillig sein. Sie sind "gesprächig" und haben eine durchdringende Stimme. Sie ist verspielt, lebhaft, intelligent, neugierig, menschenbezogen.
Orientalen brauchen viel Aufmerksamkeit und Zuwendung.
Ursprungsland: Nordamerika
Gewicht: 3,5 - 5,5 kg
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Meine ganz persönliche Meinung zu Mandarin:
Auch wenn ich meine Ragdolls sehr liebe haben mich die Orientalen schon immer fasziniert. Und spätestens als ich ein wundervolles Exemplar in einer Tierhandlung - sie gehörte den Besitzern - kennenlernte, wußte ich dass ich irgendwann einmal selber so eine schlanke Schönheit haben wollte.
Es hat dann zwar noch eine ganze Weile gedauert, aber 2011 war es dann soweit und ich erfüllte mir meinen Wunsch. Ich hatte auch gleich großes Glück und nicht nur ein wunderschönes Mandarinmädchen zog zu mir ein, sondern sie besitzt auch ein wunderbares Wesen. Ich habe mir Orientalen immer viel lauter und aufdringlicher vorgestellt, musste aber jetzt feststellen dass dem nicht unbedingt so sein muss. Meine Lisa liebt es zwar auf meinem Schoss zu liegen und sich steicheln zu lassen, aber ungut aufdringlich ist sie nicht. Andererseits brauche ich sie aber nur zu rufen, und schon kommt sie kuscheln. Ihre Stimme klingt zwar etwas anklagend, dafür hört man sie aber nicht wirklich oft. Alles in allem ist sie einfach eine ganz liebe und unproblematische Mietze, und sie versteht sich sehr gut mit meinen Ragdolls.
Mein junger Mandarinbub ist sogar richtig verliebt in seinen Ragdollfreund, gegen den habe ich kaum eine Chance.
Also auch bei den Orientalen kann man wohl sagen, diese Katzen sind in erster Linie Katzen und jeder hat seinen eigenen Charakter.
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