Ich habe 1968 das Licht der Welt erblickt und lebe nun seit Oktober 2005 mit meinen zwei Töchtern in einem kleinen Dorf im schönen Weinviertel. Damit ist ein langersehnter Traum wahrgeworden und jetzt kann ich meinen tierischen Leidenschaften so richtig nachgehen.
Schon als Kind wuchs ich mit diversen Tieren auf, begonnen mit Hühnern und Hasen, aber auch diversen Katzen, Meerschweinchen, Raben, Möwen, Eichhörnchen, Igel, Mäuse, Wellensittich, Schildkröten, Kaulquappen begleiteten mich mehr oder weniger lang durch meine Kindheit.
Kurz vor meinem 15 Geburtstag kam dann die
Krönung, als unser erster Hund im wahrsten Sinne
des Wortes vor der Türe stand. Und so bereicherte
Bogo - ein 50 kg Rottweiler/Bernersennenmix -
die nächsten 12 Jahre unser Familienleben.
Meine Liebe zu Hunden war endgültig entdeckt.
Während meines Architekturstudiums arbeitete
ich nebenbei in einer Tierklinik und hatte zwei
Pflegehunde um die ich mich 2 mal täglich kümmerte.
Ein eigener Hund war zu dieser Zeit noch nicht möglich. Dafür fand der Streunerkater Spike bei mir ein neues Zuhause und wurde mein heißgeliebter Kuschelkater. Als Gesellschafterin für ihn kam dann auch noch Manjana - eine rot/weiße Katze dazu.
Danach kam dann schon meine Baby- und
Kleinkinderphase und meine hundelose Zeit -
was ich aber auch nicht bereue, denn meine
zwei Mädls nahmen mich voll und ganz in Anspruch!
Als die Kinder dann 3 und 5 Jahre alt waren
half der Zufall etwas nach, als eine damalige
Freundin einen Wurf kleiner Münsterländer hatte.
So kam Vito - mein erster eigener Hund - zu uns.
Er war ein Traum von einem Hund und meine große Hundeliebe. Leider sprang seine Mutter ihm als Welpe auf den Rücken, wonach er drei Tage seine Hinterbeine nur nachschleifen konnte. Ich lief von Arzt zu Arzt, es wurde auch während seines Wachstums
etwas besser und ich machte meine ersten
Bekannschaften mit dem Hundsport, aber nach
Beendigung seines Wachstums ging es mit Vitos
Gesundheit und Beweglichkeit immer stärker bergab
und so schickte ich ihn schweren Herzens mit nur
13 Monaten über die Regenbogenbrücke.
Ich wußte aber, dass ich nicht mehr ohne Hund leben wollte und auch meine Leidenschaft für den Hundsport war schon geweckt. Nach einer "ewigen" Wartezeit von vier Monaten kam dann mein Border Collie "Fleckerlteppich" Flynn zu mir.
Mit ihm trainierte ich fleißig Obedience, Agility und Dogdancing. Ich hatte das Glück bei einer sehr guten Trainerin gelandet zu sein - Manuela Nassek, mehrfache Staatsmeisterin und WM-Starterin. Weitere Trainer waren z.B. Ekhard Lind, Christa Enquist (Obedience Viceweltmeisterin aus Finnland), Rauno Virta (Alility WM-Dritter aus Finnland) und Sonja Mladek. Ich wurde fleißige Tuniergeherin und hatten auch einige schöne Erfolge. So wurde ich zwei Jahre hinereinander Österreichischer Intermediatesieger (=Staatsmeister in der GH2). Unsere größten Dogdancingauftritte waren im Rahmen des Fest der Pferde in der Stadthalle und im japanischen Fernsehen. Agilitymässig war Flynn lange eine sehr große Herausforderung für mich. Wir haben aber die A1 geschafft und als wir dann endlich gut zusammengefunden habe. 2010 beendete ich aus gesundheitlichen Gründen Flynns Agikarriere. Damit er in Zukunft nicht ganz arbeitslos ist habe ich 2011 mit ihm die Therapiehundprüfung gemacht und werde nun in diesem Bereich meine Erfahrungen sammeln.
Im Oktober 2006 hat es auch nach einer dreijährigen Bitten- und Bettelzeit
meine Tochter Ariane geschafft ihren eigenen bellenden Vierbeier zu
bekommen - Mudidame Karina - und mit diesem tollen Hund begann
ich einen schon alten Traum zu verwirklichen - die Freude an der Zucht!
Katerchen Spike ging leider schon im Alter von 10 Jahren von mir und
etwas später verlies uns auch Manjana. Und so zog dann im Juli 2007
mein wunderschönes Ragdollmädchen Ilenia bei uns ein mit der ich nun
auch eine kleine aber feine Katzenzucht starteten wollte.
2008 war dann so weit und im Sommer sind nicht nur die ersten kleine
Mudiwelpen durch unseren Garten getobt, sondern auch Ragdollkätzchen
haben unser Haus unsicher gemacht. Es macht mir nicht nur viel Freude
diese kleinen Wesen beim Großwerden zu betreuen, sondern es gibt mir
auch die Möglichkeit sehr nette Menschen kennenzulernen und neue
Freunde zu gewinnen.
Als Zuchtstättennamen habe ich für Hund und Katz "Hiatavilla" gewählt.
Etwas außerhalb unseres Dorfes steht eine Hiatahütte. Dieses kleine und einfache, aber sehr charmante Gebäude diente in vergangen Zeiten den Hütern/Bewachern der reifen Weintrauben.
Und da mein Zuchthund zu den Hütehunden zählt und außerdem auch noch ein Wachhund ist - entstand der erste Teil meines Zuchtstättennamens.
Tja, und da unser Haus im Dorf unter dem Namen "die Villa" bekannt ist (das erfuhre ich erst nach unserem Einzug) und meine edlen Katzendamen nicht in einer Hütte wohnen soll :-) , entstand dann der Name Hiatavilla.
Bis das Haus den Namen Villa aber wirklich verdient, werden aber noch etliche Arbeitsstunden hineinfliesen müssen!
Und nun noch viel Spaß beim weiteren
durchstöbern meiner Homepage!
Astrid